Aktuelles

Beiträge aus vergangenen Jahren finden Sie im Archiv.

Aktuelle Debatte zur Rolle der Familiensprache für den kindlichen Spracherwerb

13. Dezember 2014

Heutzutage wird in den Medien diskutiert, ob der Staat Familien vorschreiben kann, welche Sprache(n) sie zu Hause benutzen sollen. In dieser Debatte wird der Rolle der Familiensprache für den kindlichen Spracherwerb kaum Aufmerksamkeit zugeteilt. Mit aktiver Beteiligung der Direktorin von ERBIS haben viele Linguisten und Entwicklungspsychologen dazu Stellung genommen. Sie finden den Text und Links zu ähnlichen Stellungnahmen hier. Zum selben Thema können Sie hier ein Video mit einem Interview mit Prof. De Houwer sehen, das im Sommer 2013 vom Bayerischen Staatsinstitut für Förderpädagogik IFP aufgenommen wurde. Außerdem finden Sie hier ein Kapitel von Prof. De Houwer, worin Sie mehr zum Thema erfahren können (De Houwer, A. 2015. Integration und Interkulturalität in Kindertagesstätten und in Kindergärten: Die Rolle der Nichtumgebungssprache für das Wohlbefinden von Kleinkindern. In F. Becker-Stoll, C. Kieferle, E. Reichert-Garschhammer & M. Wertfein (Red.), Inklusion und Partizipation. Vielfalt als Chance und Anspruch. Göttingen, Deutschland: Vandenhoeck & Ruprecht).


Liz Lanza und Annick De Houwer auf der ISB9

5. Juni 2013

ERBIS-Beiratsmitglied Elizabeth Lanza und ERBIS-Gründerin Annick De Houwer sind beide eingeladen worden, Vorträge auf einem Workshop zur bilingualen Entwicklung in der frühen Kindheit zu halten. Der Workshop findet im Rahmen einer der bedeutensten Konferenzen zum Bilingualismus am 10. Juni in Singapur statt, dem International Symposium on Bilingualism ISB9. Diese zweijährlich ausgetragene Konferenz wurde von ERBIS-Beiratsmitglied Li Wei ins Leben gerufen. Obwohl der Workshop Teil der wissenschaftlichen Konferenz ist, richtet er sich primär an Eltern, Lehrer und Erzieher.


Stipendien in Oslo zu vergeben

17. Februar 2013

Das Center for Multilingualism in Society across the Lifespan an der Universität Oslo, unter Leitung des ERBIS-Beiratsmitglieds Elizabeth Lanza, hat Promotionsstipendien und Post-Doc-Stellen ausgeschrieben. Weitere Informationen können den Stellenanzeigen unter http://uio.easycruit.com/vacancy/896995/62043?iso=no und http://uio.easycruit.com/vacancy/896841/62043?iso=no entnommen werden.


ERBIS-Mitglieder halten Hauptvorträge auf der AILA 14

17. Februar 2013

Die ERBIS-Mitglieder Li Wei und Lourdes Ortega wurden für den nächsten World Congress of Applied Linguistics, AILA14, als Hauptredner eingeladen. Die International Association of Applied Linguistics, AILA, ist der Hauptsponsor dieser wichtigen Konferenz, welche von tausenden Forschern und Interessierten der Angewandten Linguistik auf der ganzen Welt besucht wird. Das ERBIS-Beiratsmitglied Karlfried Knapp war von 2002 bis 2008 Generalsekretär von AILA und Wolfgang Wölck, ebenfalls ERBIS-Beiratsmitglied, war an der Gründung von AILA mit beteiligt.


Bilinguale Kinder sind in ihrer Wortschatzentwicklung nicht hinterher

31. Januar 2013

Die gerade veröffentlichte Studie von ERBIS-Gründerin Annick De Houwer, Marc Bornstein, assoziiertes ERBIS-Mitglied, und Diane L. Putnick vom National Institutes of Health, USA, legt schwerwiegende Zweifel an dem alten und persistierenden Mythos offen, dass bilinguale Kinder eine verzögerte Wortschatzentwicklung durchlaufen würden. Ganz im Gegensatz zu diesem Mythos zeigt die Studie, dass junge bilinguale Kinder im Alter von 13 Monaten 70% (!) mehr Wörter verstehen als monolinguale Kinder. Die Anzahl an Wörtern, die von bilingualen und monolingualen Kinder in diesem Alter gesprochen werden, ist dieselbe. Die Befunde widersprechen der weit verbreiteten Annahme, dass Bilingualismus die frühe Sprachentwicklung verlangsamen würde. Natürlich entwickeln sich nicht alle Kinder gleich. Aber die Unterschiede in diesen Entwicklungsverläufen hängen nicht davon ab, ob die Kinder eine oder zwei Sprachen lernen. Begegnet man im individuellen Fall einem bilingualen Kind, dessen Sprachentwicklung verzögert zu sein scheint, sollte - genauso wie bei monolingualen Kindern - nach möglichen Gründen dafür gesucht werden. Und diese Gründe haben nichts damit zu tun, wieviele Sprachen das Kind lernt. Zum Beispiel sollte das Hörvermögen der Kinder überpüft werden und es sollte herausgefunden werden, ob die Kinder genügend sprachlichen Input erhalten (Kinder können nur dann mehr Wörter lernen, wenn sie auch mehr Wörter hören). Für Interessierte steht die Studie über einen Click auf die Literaturangabe zum Download bereit:

De Houwer, A., Bornstein, M.H., & Putnick, D.L., 2013. A bilingual-monolingual comparison of young children's vocabulary size: Evidence from comprehension and production. Applied Psycholinguistics. doi:10.1017/S0142716412000744


Elizabeth Lanzas Exzellenzzentrum wurde bewilligt

26. Januar 2013

Im November 2012 hat das norwegische Forschungsministerium dem Antrag von Elizabeth Lanza, ERBIS-Beiratsmitglied, stattgegeben, ein Exzellenzzentrum aufbauen zu dürfen. Professor Lanza wird das neue Zentrum mit dem Namen "Multilingualism in Society across the Lifespan (MultiLing)" an der Universität Oslo als Direktorin leiten. Im Antrag wurde folgende Zielstellung für das Zentrum beschrieben: "The main goal of the Center is to generate state-of-the-art scientific knowledge on individual and societal multilingualism across the lifespan that will be at the international forefront of research and will address the challenges and potentials multilingualism poses for the individual in the family, school, other institutions, and society in general". Aneta Pavlenko, assoziiertes ERBIS-Mitglied, Li Wei, ERBIS-Beiratsmitglied, und ERBIS-Gründerin Annick De Houwer werden dem wissenschaftlichen Beirat des Zentrums beiwohnen. Verfolgen Sie auf dieser Seite weitere Neuigkeiten zu dem Zentrum. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die offizielle Eröffnung.


Antje Wilton Mitherausgeberin des IJBEB

26. Januar 2013

Seit Januar 2013 ist das assozierte ERBIS-Mitglied Antje Wilton Mitherausgeberin des International Journal of Bilingual Education and Bilingualism. (Aneta Pavlenko, ebenfalls assoziiertes Mitglied, Li Wei, Beiratsmitglied, und ERBIS-Gründerin Annick De Houwer gehören seit mehreren Jahren der Herausgeberschaft des Journals an.)


Lourdes Ortega und Annick De Houwer werden Mitglieder der Redaktion des IJB

26. Januar 2013

Der Chefredakteur des International Journal of Bilingualism und ERBIS-Beiratsmitglied Li Wei hat Lourdes Ortega, ERBIS-Beiratsmitglied, und die ERBIS-Gründerin Annick De Houwer dazu aufgerufen, einen Platz in der Redaktion des Journals einzunehmen. Die Zeitschrift veröffentlicht seit 1997 hervorragende wissenschaftliche Studien aus dem Bereich der Bilingualismusforschung. 1998 war Annick De Houwer Gastherausgeberin für eine Sonderausgabe des IJB zum bilingualen Spracherwerb.


Wolfgang Wölck feiert seinen 80. Geburtstag und seinen Ruhestand

15. November 2012

ERBIS-Beiratsmitglied, Wolfgang Wölck, feierte vor kurzem seinen 80. Geburtstag und seinen Ruhestand. Zu dieser Gelegenheit wurde an der Universität Buffalo ein Symposium veranstaltet (Das Programm kann hier heruntergeladen werden.) Peter Trudgill, eminenter Soziolinguist, schrieb in der Variation List am 17. Oktober 2012: "Wolfgang Wölck hat gerade seinen Ruhestand angekündigt, kurz vor seinem 80. Geburtstag. Wolf ist der Autor von "Phonematische Analyse der Sprache von Buchan" (1965), das viele von uns, die im Bereich der theoretischen Dialektologie arbeiten, in den späten 60ern und frühen 70ern stark beeinflusst hat. Er ist erimitierter Professor an der State University of New York, Buffalo, und ist ein international anerkannter Experte für Soziolinguistik, Bilingualismus, Kontaktlinguistik und Sprachideologie. Seine Erforschung des Quechua erhielt ebenfalls breite Anerkennung (seinen Lebenslauf können Sie hier einsehen). Sofern jemand Wolf für seine unschätzbaren Beiträge zu unserer Wissenschaft danken möchte, nutze er diese e-Mail-Adresse: wwolck@buffalo.edu."


Lourdes Ortega an die Georgetown University berufen

Donnerstag, 15. November 2012

Lourdes Ortega, assoziiertes ERBIS-Mitglied, ist von Hawai'i nach Washington gewechselt. Sie hat an der Linguistischen Fakultät der Georgetown University eine Professur übernommen.


Annick De Houwer hält einen Vortrag in Japan

Mittwoch, 29. Februar 2012

ERBIS-Gründerin Annick De Houwer ist an die Universität Ritsumeikan in Japan eingeladen worden, um dort einen Vortrag und zwei Workshops zu halten. Thema ihres Vortrags werden die Harmonische bilinguale Entwicklung, bilinguales Leben und Forschungsmethoden in bilingualen Studien sein.


Annick De Houwer ist seit Januar 2012 Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift Journal of Child Language

Donnerstag, 05. Januar 2012 jcl

Seit dem 1. Januar 2012 ist ERBIS-Gründerin Annick De Houwer Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift Journal of Child Language. Das Journal of Child Language ist eine der führenden Fachzeitschriften im Bereich der Psycholinguistik aus entwicklungstheoretischer Perspektive. Die Mitgliedschaft in der Redaktion beläuft sich auf vorerst vier Jahre.

» nach oben